Diabetes mellitus
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine erbliche oder entwicklungsbedingte Störung des Kohlenhydratstoffwechsels, verursacht durch einen absoluten oder relativen Mangel an Insulin. In Deutschland werden etwa 20 % der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen für die Behandlung des Diabetes und dessen Folge- und Begleiterscheinungen ausgegeben. Die Anzahl der Betroffenen liegt bei ca. 6 % weltweit und eine etwa gleichhohe Dunkelziffer ist anzunehmen. Der Zusammenhang zu Parodontitiserkrankungen konnte in den letzten Jahren wissenschaftlich bewiesen werden. Somit zählen Diabetiker zu den Risikopatienten und sollten in einem engmaschigen Prophylaxe-Konzept vom Zahnarzt überwacht werden.