Rauchen
Rauchen ist nicht nur allgemeinmedizinisch gefährlich, auch der gesamte Zahnhalteapparat wird durch das Rauchen geschädigt. Der Knochen baut sich ab, es kommt zur Parodontitis. Raucher leiden laut Zahnarzt somit deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nichtraucher.
Das Risiko für einen Raucher an Knochenabbau zu erkranken liegt bei etwa 90 %. Leider haben Raucher ebenfalls ein deutlich erhöhtes Risiko für viele Arten der Mundschleimhauterkrankungen bis hin zum Krebs. Zahnärzte sind häufig die Ersten, welche Krebs in der Mundhöhle erkennen und entsprechende Maßnahmen (Überweisungen in Fachkliniken etc.) einleiten können. In Stuttgart gibt es einige Einrichtungen, die bei der Raucherentwöhnung helfen können, z.B. [www.rauchfrei.de]
Egal, wie man mit dem Rauchen aufhört: Hält man durch, sinken im Laufe der Jahre fast alle Gesundheitsrisiken wieder auf das Niveau von Menschen, die niemals geraucht haben. Das Aufhören lohnt sich also, nicht nur für Zahn, Zähne, Zahnfleisch und den Zahnarzt.
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