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Das Auffüllen eines Zahnloches bezeichnet der Zahnarzt als Füllung oder Zahnfüllung

Allgemein bezeichnet man damit das Auffüllen eines Loches in einem Zahn mit einem speziellen Füllwerkstoff (heute vor allem Kunststoffe, Keramiken). Je nach Qualität des Füllungsmaterials und der Verarbeitung kann eine Zahnfüllung heute viele Jahre der Kaubelastung im Mund standhalten. Lesen Sie mehr über Zahnfüllungen

Amalgamfüllung

Amalgam wird als Werkstoff für Füllungen vom modernen Zahnarzt nicht mehr verwendet. Text: Werkstoff für Füllungen, welcher seit fast 200 Jahren in der Zahnmedizin eingesetzt wird. Zahnärztliches Amalgam besteht aus Silber-Zinn-Legierungen (50-70% Silber) mit geringen Zusätzen anderer Metalle (z.B. Kupfer oder Zinn) und wird durch Verreiben mit Quecksilber hergestellt. In der modernen Zahnarztpraxis wird Amalgam vom Zahnarzt aufgrund massiver ästhetischer Einbußen nicht mehr eingesetzt, obwohl die gesetzlichen Krankenkassen diesen Werkstoff immer noch favorisieren. Des Weiteren besteht eine große Diskussion um die Gesundheitsgefährdung durch den Einsatz von Amalgam. In der Zahnarztpraxis von Dr. Matthias Lange in Stuttgart Feuerbach wird Amalgam nicht eingesetzt.

Goldfüllung

Für zahntechnische Zwecke ist das reine Gold zu weich, es wird daher hauptsächlich mit Kupfer, Silber, Platin und Zink legiert. Jahrzehnte wurden Goldlegierungen zu Kronen, Brücken etc. verarbeitet. Aus ästhetischen Gründen verschwindet Gold als Füllungsmaterial zusehend aus der Zahnheilkunde und diverse Keramiken treten an dessen Stelle.

Keramikfüllung

Die Keramik ist ein Werkstoff, der in der ästhetischen und modernen Zahnheilkunde vom Zahnarzt hauptsächlich zur Herstellung von Inlays, Teilkronen, Kronen und Brücken verwendet wird. Es ist ein äußerst stabiles Material, welches in einem speziellen Ofen gebrannt werden kann. Lesen Sie mehr über Zahnersatz

Sobald der erste Zahn von Karies befallen ist, stellt sich die Frage nach der passenden Füllung. Diese sollte stabil und funktional, aber auch ästhetisch sein. Keramik wird all diesen Ansprüchen gerecht. Der bekannte Werkstoff zeichnet sich durch hohe Stabilität sowie eine lange Haltbarkeit aus und ist darüber hinaus der natürlichen Zahnfarbe am ähnlichsten. Im Gegensatz zu anderen Füllungen verfärbt sich die Keramikfüllung nicht und ist so kaum vom eigentlichen Zahn zu unterschieden.

Der Zahnarzt kann Keramik bei Inlays, Kronen, Brücken oder Prothesen verwenden, um fehlende Zahnsubstanz wiederherzustellen. Aufgrund seiner passgenauen Form reicht meistens ein Inlay aus, sodass eine Vollkrone aus Keramik nicht mehr notwendig ist. Unverträglichkeiten treten dabei nur sehr selten auf, da es eine metallfreie Füllung ist. Eine Keramikfüllung der Zähne übersteht indes bis zu 15 Jahre und ist besonders sicher. Eine Alternative zur Keramikfüllung bieten Füllungen aus Kunststoff. Auch diese sind eher unauffällig. Die Füllung selbst ist allerdings keine Garantie dafür, dass der Zahn vor Karies geschützt ist. Bilden sich Risse zwischen Zahn und Füllung können Beläge und Lebensmittelreste besonders gut haften. Durch die hohe Passgenauigkeit kommt dieses Phänomen bei einer Keramikfüllung nur selten vor.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen häufig keinen Anteil der Kosten, weshalb der Patient mit 400 bis 600 Euro Eigenanteil rechnen muss. Im Gegensatz dazu sind Füllungen aus Gold häufig günstiger. Dennoch ist eine Keramikfüllung der Zähne substanzschonender und ästhetischer als das althergebrachte Edelmetall. Wenn der Zahnarzt mit Amalgam arbeitet, fallen für den Patienten keine Kosten an. Jedoch steht dieses Metall im Verdacht, Beschwerden wie Kopfschmerzen auszulösen.

Kunststofffüllung

Kunststoff gilt heute in der modernen Zahnheilkunde als das Material für die ästhetische Rekonstruktion von Löchern in Zähnen. Der Zahnarzt entfernt die Karies aus einem Zahn und bringt als Ersatzmaterial den zahnfarbenen Kunststoff in verschiedenen Schichten in den Zahn ein. Siehe auch Komposite für Zähne.

Zementfüllung

Zum einen bezeichnet man die Schicht, welche die Zahnwurzel umschließt als Wurzelzement und zum anderen wird Zement zum Einsetzen von Kronen oder Brücken beim Zahnarzt verwendet.

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