Ihr Zahnarzt in Stuttgart informiert über eine Wurzelresektion

Wurzelresektion am Zahn - die Zahnwurzel entfernen

Wann muss eine Wurzelresektion vom Zahnarzt durchgeführt werden?

In seltenen Fällen kommt es nach Wurzelkanalbehandlungen zu einer Verschleppung der Keime über die Wurzelspitze in den Kieferknochen. Dieser entzündet sich und baut sich ab, es kommt zu einer sogenannten Zyste. Diese muss vom Zahnarzt entfernt werden um den weiteren Knochenabbau zu vermeiden.

Wie wird eine Wurzelresektion vom Zahnarzt durchgeführt

Eine Wurzelresektion sollte nur vom chirurgisch versierten Zahnarzt durchgeführt werden. Über einen mikrochirurgischen Zugang wird der Knochen über der Wurzelspitze abgetragen und das infizierte Zystengewebe entfernt. Anschließend wird der entzündete untere Anteil der Wurzelspitze abgetragen (reseziert). Nach Säuberung wird mit mikrochirurgischem Nahtmaterial die Wunde verschlossen und der Patient entlassen.

Mikrochirurgie sorgt für weniger Beschwerden

Durch das mikrochirurgische Vorgehen werden die Beschwerden im Anschluss deutlich reduziert und es kommt nur zu einer geringen Narbenbildung. In unserer Zahnarzt Praxis in Stuttgart Feuerbach beraten wir Sie gerne über das detaillierte mikrochirurgische Vorgehen bei einer Wurzelresektion.

Wurzelresektion

Zahnschmerzen sind unangenehm und beeinträchtigen den Alltag sowie die Lebensqualität eines betroffenen Patienten erheblich. Im schlimmsten Fall sind die Schmerzen so stark, dass nichts mehr an einer Wurzelresektion vorbeiführt. Umso besser, dass gut ausgebildete Zahnärzte schnell und unkompliziert eine solche Wurzelresektion durchführen und Sie von Ihren Schmerzen befreien können.

Nach der Wurzelbehandlung

Nach einer Wurzelbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer Verschleppung der Keime über die Wurzelspitze in den Kieferknochen kommen. Dieser entzündet sich daraufhin und baut ab. Der Knochenabbau - besser bekannt als Parodontitis - kann Zahnausfall zur Folge haben und diesem sollte dringend Einhalt geboten werden. Glücklicherweise lässt sich dies durch einen chirurgischen Eingriff - einer Wurzelresektion - verhindern. Die Operation wird von einem chirurgisch versierten Zahnarzt vorgenommen und ist 2014 mit besten Heilungschancen verbunden. Bei dem operativen Eingriff an der Zahnwurzel wird die Wurzelspitze entfernt - auch Apektomie genannt. Die Wurzelresektion, aber auch die Wurzelspitzenresektion, ist Teil der zahnerhaltenden Maßnahmen im Zusammenhang mit einer sog. Herdsanierung im Zahnbereich. Dabei werden unter Betäubung eine oder mehrere Zahnwurzelspitzen vom Zahnarzt gekürzt. Dies dient der Beseitigung von Eiter- und Zystengewebe an der Wurzelspitze.

Der Eingriff

Vor der Wurzelresektion wird eine Röntgenaufnahme angefertigt. Hiermit kann der Zahnarzt am besten sehen und beurteilen, in welchem Zustand sich die Region um den betroffenen Zahn befindet und ob weitere Maßnahmen notwendig sind - denn eine solche Entzündung kann sich ohne weiteres in benachbarte Zähne und die Kieferknochen ausbreiten.

Auch wenn die Wurzelresektion eine Operation ist, wird sie im Normalfall nicht unter Vollnarkose ausgeführt. Eine örtliche Betäubung reicht aus, um das Schmerzempfinden an der Wurzelspitze sowie am umliegenden Gewebe einzudämmen. Der Zahnarzt führt dann mit einem Skalpell die Inzision - das Einschneiden des Zahnfleisches - durch. Nachdem die Wurzelspitze freigelegt wurde, folgt die Kürzung der Wurzelspitze und die Entfernung des entzündeten Gewebes. Sobald dies sorgfältig erledigt wurde, folgt eine Aufbereitung des Wurzelkanals mit Hilfe von Ultraschall und die gekürzte Zahnwurzel sowie die Wunde werden mit einer Naht verschlossen.

Auch nach der Wurzelresektion wird vom Zahnarzt ein Röntgenbild angefertigt, um den Zustand des behandelten Zahnes zweifelsfrei zu beurteilen und um Rückstände des entzündeten Gewebes an der Zahnwurzel auszuschließen.

Nach der Behandlung

Um das Risiko etwaiger Nachblutungen und Folgebeschwerden nach der Wurzelresektion zu minimieren, sollten Sie als Patient ein paar einfache Grundsätze beherzigen, um eine bestmögliche Heilung zu unterstützen. Verzichten Sie direkt nach der Wurzelresektion auf Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Nikotin und körperliche Anstrengung. Sobald die örtliche Betäubung nachlässt, dürfen Sie wieder Nahrung zu sich nehmen. Vorher besteht das Risiko, sich beim Kauen selbst zu verletzen, da der Schmerzreiz durch die Betäubung unterbunden ist. Um eine Verletzung der frischen Wunde zu verhindern, sollten Sie außerdem darauf achten, dass Sie am Tag der Wurzelresektion nur weiche oder flüssige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Verzichten sollten Sie auf zu heiße oder stark gewürzte Gerichte. Um die entstehende Schwellung etwas zu lindern, können Sie kühle Auflagen mit feuchten Waschlappen oder speziellen Coolpacks von außen auf die Wunde legen. Große Hitze wie Solarium oder Sauna sind hingegen kontraproduktiv, was den Heilungsprozess anbelangt.

Sollten trotz aller getroffenen Maßnahmen größere, anhaltende Schwellungen oder Schmerzen nach dem Eingriff  auftreten, so kontaktieren Sie umgehend Ihren Zahnarzt. Dieser weiß am besten, wie weiter vorgegangen werden kann und verschreibt gegebenenfalls Schmerzmittel und/oder Antibiotikum zur Vorbeugung einer neuerlichen Entzündung der Zahnwurzel.